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iPhone OS 3.0 kommt im Sommer

iPhone OS 3.0 kommt im Sommer

Heute um 18 Uhr war ja die Sneak-Preview auf die neuen Features des neuen iPhone OS 3.0. Ich möchte die Berichterstattung, die an vielen Stellen im Web live zu lesen war, kurz zusammenfassen:

Die neue Version soll im Sommer kommen und für alle Nutzer des iPhone 3G kostenlos zum Download zur Verfügung stehen. Die 3er-Version wird auch auf der ersten Generation der iPhones laufen, es stehen jedoch nicht alle Funktionen zur Vefügung. Ist man iPod-Touch-Besitzer, kann man das neue iPhone-OS für $10 updaten.

Neben vielen neuen Features für Entwickler und neuen, zusätzlichen Bezahlsystem im Appstore gibt es über 100 Neuerungen im iPhone OS 3.0 für den Endanwender. Die im Vorfeld schon lang vermisste “Copy&Paste”-Funktion ist nun endlich vorhanden.  Die SMS-Applikation kann nun auch endlich MMS und wird zukünfitg “Messages” heißen. Der Landscape-Modus, den bereits der Safari auf dem iPhone nutzt wird es nun auch für Notes, Mail und eben Messages geben.

Peer-to-Peer-Verbindungen sind zukünftig über Bluetooth möglich, leider aber nicht über WLAN. Zubehörteilen ermöglicht Apple nun auch die Kommunikation mit dem iPhone, das heißt Sound-Docks oder anderes Zubehör kann mit dem iPhone interagieren.

Push-Notifications sind auch immer noch nicht als Hintergrundprozess vorgesehen. Die Gründe sind bekannt: verminderte Akkulaufzeit und insgesamt Einbußen in der Leistung.

Voice-Memos ist eine neue Anwendung, mit der man das iPhone zum Diktiergerät machen kann. Hier wird es möglich sein die Aufnahmen zu bearbeiten und anschließend per Mail oder MMS zu versenden.

Das waren die grundlegenden Neuerungen. Mitglieder des iPhone-Dev-Programms dürfen sich freuen, die Betaversion steht ihnen ab heute zur Verfügung.

769435_5TWITTER ist ja zur Zeit in aller Munde. Die einen nutzen es um der Welt, oder zumindest den Followern, ihr Tun mitzuteilen. Andere nutzen die 140 Zeichen um Hinweise aktuelle Nachrichten, Blogposts oder Surftipps zu streuen. Dritte teilen ihr Wissen mit ihrem Gefolge und Diskutieren darüber. Bis auf reine Mitteilungen zum eigenen Tun eine sinnvolle Nutzung von Twitter, denn so kann man mit einfachen Mitteln Leute mit ähnlichen Interessen kennenlernen und sein eigenes Wissen mit ihnen teilen.

Meiner Ansicht nach vollkommen sinnfrei ist es aus den Augen eines Haustiers zu twittern. Wie das gibt es nicht? Gibt es wohl: https://twitter.com/sockington Diese Katze hat knapp 179.000 Follower und teilt den geneigten Lesern Geheimnisse aus der Katzenwelt mit: “NOW WHAT WAS THAT MAGIC WORD THAT CAUSES FOOD TO APPEAR oh yes MEOW shhh magician’s code

Noch wesentlich unvorstellbarer erscheint es, Haustier selbst twittern zu lassen. Auch hier kennen die Entwickler keine Gnade um Animal-Generated Content produzieren zu lassen. Die Anwendung heißt Twitkitteh und kann für 79 cent im Appstore erworben werden. Pfötchengroße Tasten lassen die Karte vorgefertigte Nachrichten direkt an Twitter posten.

Ob Frauchen bereit ist, das iPhone ihrem Stubentiger zu überlassen? Ich jedenfalls würde das nicht machen, denn alle Katzen, die ich kenne schaffen es innerhalb von Sekunden unschuldige Stofftiere zu entweiden. Außerdem kenne ich keine Katze, die ein iPhone selbstständig entsperren könnte. Selbst wenn sie das schaffen würde sehe ich eine Gefahr in ausgefahrenen Krallen.

Meiner Ansicht nach neben der Pupsgeräusch-AppP die sinnloseste Anwendung für das iPhone.

Also wenn Katzen schon mit dem iPhone spielen sollen, dann doch bitte mit diesem hier:

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Derzeit läuft im TV eine iPhone-Werbung bei der man kurz eine Applikation sieht, mit der Musik identifiziert werden kann. Da ich eher Konsument als Kenner bin, ist Shazam, so heißt das kleine und kostenlose Programm, genau das Richtige für mich. Da ich gerade Zeit hatte erinnerte ich mich an die Werbung und installierte mal eben Shazam.

Nach dem Start kann man “Tag” klicken und schon hört sich Shazam die Musik an. Dazu wird das Mikro des iPhone verwendet.

Erster Test: Autoradio an, Shazam auf “lauschen” gestellt und los ging es. Nach etwa 30 Sekunden hatte Shazam genug gehört und fing an den Song zu analysieren. Melanie Thornton “Heartbeat” schlägt die Anwendung vor. Wahnsinn, denn das war korrekt. Nun ist der Titel in meiner Liste gespeichert. Hier kann ich nun den Song als Preview anhören, im ITMS kaufen oder das Video bei YouTube anschauen.

Super, denn nun kann ich mein gefährliches Halbwissen im Bereich Musik kaschieren. Danke Shazam.

der_rollis topsites im safari 4 betaGestern Abend habe ich gelesen, dass es den Safari 4 nun als public beta gibt, also bin ich mal eben bei http://www.apple.com/de/safari/ vorbeigesurft, habe den Browser herunter geladen und installiert. Alles problemlos. Dieses Mal wird ein Uninstall mitgeliefert, da sich die neue Version über den vorhandenen Safari installiert.

Erster Eindruck: Nach dem Start präsentierten sich nach einer “Denkpause” von gefühlten 5 Minuten die TOP-Sites. Optisch wie gewohnt “sexy” bei Apple. Das macht schon was her, wenn man auf einen der Screens klickt, sich dieser per Animation vergrößert und dann soft einblendet.

Was direkt auffällt ist das kleine “+” rechts oben am Fenster. Neugierig habe ich drauf geklickt, worauf sich ein neues Tab geöffnet hat, was sich ungewohnt oben am Rand befindet. Okay, warum nicht, bei Chrome wurde das ja ebenfalls so gemacht. Weil es eine Beta ist, findet man, wie bei Apple üblich, den Käferknopf, mit dem man einen Fehler direkt melden kann. Ansonsten hat sich optisch bis auf das TOP-Sites-Icon in der Bookmarkleiste nichts verändert.

Die Darstellung einer Website und die Geschwindigkeit, mit der ich surfen kann, sind für mich ausschlaggebende Kriterien für einen guten Browser, denn schließlich will ich bei der Recherche nach Inhalten aus dem Web unterstützt und nicht ausgebremst werden.

Nach dem ersten trägen Eindruck beim Öffnen des Browsers ging es nun also ans Surfen, denn den langsamen Aufbau der Gallerie bei den TOP-Sites habe ich auf das Laden und Erstellen der Thumbs für die Seite zurückgeführt.

Ich tippe www.ebay.de …. Safari braucht “Bedenkzeit” und ich frage mich, was macht der da so lange. Gefühlte 2 Minuten. Der eigentliche Aufbau war dann aber sehr schnell, nur bis was passierte, dauerte es eben. Nächste Seite, dasselbe Spiel. Nach vier unterschiedlichen URLs hab ich mir dann gedacht: “Neeee, das behindert mich eher als dass es mich unterstützt”, wollte Safari aber heute noch mal eine Chance geben.

Weitere Eindrücke: Nachdem ich heute mal meine TOP-Sites und Bookmarks entrümpelt und geordnet hatte, machte ich mich auf dem Weg durch´s Web. Dieses Mal ging es auf den Seiten, die ich gestern schon mit dem Safari benutzt hatte wesentlich schneller. Keine Bedenkzeit, schneller Seitenaufbau, auch bei dynamisch erzeugten Seiten wie eBay oder Amazon. Bei neuen Seiten brauchte der Browser allerdings auch wieder länger. Wenig grafiklastige Seiten wie beispielsweise www.the-outscope.com wurden auch beim ersten Mal sehr zügig geöffnet.

Mein Fazit: An die Tabs oben am Fensterrand kann man sich gewöhnen, den Ladebalken in der Adresszeile hatte ich mich gewöhnt und fand das sehr praktisch, kann diesen aber auch verschmerzen. Der Reload einer Seite geschieht wie bei mobile Safari auf dem iPhone. Der Button ist rechts in der Adresszeile angeordnet. Das Einzige, was mich ein wenig stört ist die beschriebene “Bedenkzeit” bei neuen Seiten, wo man als Nutzer nicht genau weiß, was das System momentan eigentlich macht. Bereits besuchte Seiten werden rasend schnell aufgebaut. Ich habe große Hoffnung, dass sich alles zum Guten wenden wird, denn das final release kommt.

Nachtrag: Ich wollte gerade noch ein paar Links setzen, aber das konnte ich mit dem Safari so nicht durchführen. Beim Öffnen der Option blieb der Screen halb abgedunkelt und ich konnte keine Eingabe vornehmen, also musste der Feuerfuchs ran ;) Ich werde gleich WP mal auf die 2.7.1 updaten und schauen, ob Safari nun mit Wordpress zusammenarbeiten möchte.

may the fring be with you

may the fring be with you

Das kleine, aber feine und zudem noch kostenlose Programm Fring ist eine echt tolle Sache. Man kann mit seinem Mobiltelefon Chatten, Skype benutzen oder aber bei bestehender WLAN-Verbindung auch SIP für die Internet-Telefonie (VoIP) nutzen. Das Ganze funktioniert nicht nur auf dem iPhone, sondern auch auf allen gängigen modernen Smartphones, die als Betriebssystem Symbian OS oder Windows mobile an Bord haben.

Das mobile Chatten klappt nicht nur bei einem Dienst, sondern es werden die folgenden Messenger unterstützt: MSN® Messenger, ICQ, Google Talk, AIM® Yahoo!™.

Weiterhin kann man Skype oder VoIP-Anrufe bei gestarteter Fring-Anwendung ausführen. Leider läuft das Programm nicht im Hintergrund, bleibt aber aktiv, selbst wenn das Handy im Standby-Modus läuft. Auf diese Weise wird kein Anruf verpasst. Man kann nur nicht 2 Anwendungen nebeneinander laufen lassen. Ich denke, das ist aber zu verschmerzen.

Schaut Euch hier ein paar Videos zu Fring an. Man sieht die Demonstation auf einer Vielzahl von Handys.

Klasse ist auch, dass es Fring in den Apple App-Store geschafft hat. Hier kann man sich das Programm kostenlos herunterladen (Link zum Apple App-Store).

Wie Fring auf dem iPhone aussieht, könnt Ihr hier sehen.

Ich habe die Anwendung gestern getestet und fand sie echt klasse. Überzeugt euch selbst.

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